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EWIA bereitet in Kamerun weiteren Solar-Rollout vor

  • 2. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

EWIAs Finanzchef Timo reiste gemeinsam mit EWIA-Ingenieurin Aina nach Kamerun, um den Status von fünf bereits elektrifizierten Dörfern zu begutachten. In Ombe haben sie erstmals den lokalen Standort besucht und die findigen Kollegen getroffen. Im Dorf Waterfalls, das als nächstes mit PV elektrifiziert werden soll, gingen die beiden mit den lokalen Ansprechpartner in die Planung. Und was für Unternehmer wichtig ist: Die Zollabfertigung in der Wirtschaftsmetropole Douala lief wie am Schnürchen. 


Zwischen dem 17. und dem 27. März reisten unsere EWIA-Ingenieurin Aina (hier mehr zu ihr) und Timo erneut nach Kamerun, um unsere Projekte zur nachhaltigen Dorfelektrifizierung weiter voranzutreiben und bestehende Anlagen zu optimieren.


Die Anreise erfolgte von München über Paris nach Douala, wo sie spät am Abend ankamen. Douala, die größte Stadt Kameruns, zählt knapp 3,4 Millionen Einwohner. Die ehemalige Hauptstadt, benannt nach dem Volk der Douala, liegt 24 Kilometer von der Atlantikküste entfernt und bildet als Wirtschaftsmetropole das Finanz-, Industrie-, Handels- und Kulturzentrum sowie den Verkehrsknotenpunkt des zentralafrikanischen Staates. Die Einreise sowie die Zollabfertigung verliefen äußerst reibungslos und schnell – selbst mit den im Gepäck befindlichen Sicherungen und Elektroteile für unsere Solaranlagen gab es keinerlei Probleme.


Neue Wechselrichter steigern Leistungsfähigkeit der bestehenden Anlage

Bereits am Folgetag starteten Timo und Aina gemeinsam mit unserem lokalen Team von SunErgy Cameroon in die Projektarbeit. In den bestehenden Solar-Dörfern Kotto Mission, Nachtigall, Kombé Gare, Matuke und Kotto Up haben sie die neu installierten Wechselrichter begutachtet und teilweise erfolgreich in Betrieb genommen. Dies trägt maßgeblich zur nachhaltigen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Anlagen bei. Darüber hinaus nutzten die Zwei die Gelegenheit für einen intensiven Austausch mit unseren Technikern sowie der lokalen Buchhaltung, um Herausforderungen direkt zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.


Engagierte und pfiffige Mitarbeitende vor Ort

Ein echtes Highlight der Reise war der Besuch unseres Standorts in Ombe, der aufgrund politischer Unsicherheiten zuletzt nicht zugänglich war. Dort konnte ich erstmals unser Büro besichtigen und die lokalen Mitarbeitenden an ihrem Arbeitsplatz erleben. Besonders bemerkenswert ist die Eigeninitiative vor Ort: Unser lokaler Direktor Mike betreibt eine Werkstatt, in der er spezialisiertes Werkzeug für die Installation unserer Off-Grid-Dörfer selbst herstellt.



Nächstes Kapitel: Waterfalls

Parallel dazu wurden die Planungen für unser neues Solar-Dorf „Waterfalls“ weiter konkretisiert. Neben der technischen Infrastrukturplanung – einschließlich GPS-gestützter Leitungsführung für Mittelspannungsnetze – führten Timo und Aina intensive Gespräche mit lokalen Stakeholdern, darunter Dorfvorsteher, Bildungseinrichtungen und Geschäftsleute. Ziel war es, den tatsächlichen Energiebedarf vor Ort bestmöglich zu verstehen und in die Projektplanung zu integrieren. Stay tuned!



Zoll arbeitet reibungslos – erneut

Am Tag unserer Abreise konnten Timo und Aina zudem weitere Wechselrichter aus dem Zoll in Douala abholen, die durch MPower importiert wurden und im Off-Grid-Dorf Matuke zum Einsatz kommen werden.


Diese Reise hat erneut gezeigt, wie entscheidend die enge Zusammenarbeit mit lokalen Teams und Gemeinden ist, um nachhaltige Energieprojekte erfolgreich umzusetzen und langfristig zu betreiben.




 
 
 

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